Ischnothele caudata (Trichternetzspinne)

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Beschreibung

Bezeichnung:                 Ischnothele caudata
Größe, adult:                  1-1,5cm adult
Lebensraum:                  überwiegend Boden
Herkunft:                        Süd- und Mittelamerika, Brasilien bis Mexiko
Temperatur, ca.             22°C – 25°C
Luftfeuchtigkeit, ca.:    55-70%

Angebotene Tiere:        unbestimmt, etwa 6-8mm groß.

Ischnothele caudata gehört wie Linothele fallax oder L. megatheloides oder auch Vertreter der Gattung Macrothele zu den Dipluridae die umgangssprachlich als Trichternetzspinnen bezeichnet werden. Die Bezeichnung ist jedoch wenig präzise, da auch Spinnen vollkommen anderer Familien ähnlich Netze anlegen, ohne dass eine nähere Verwandschaft bestehen würde. Dipluridae gehören wie Vogelspinnen zur Teilornung der Mygalomorphae.

Für die Dipluridae sind zwei auffällig lange Spinnwarzen typisch, die in regem Gebrauch stehen. Soll heißen, die Viecher spinnen den lieben langen Tag so ziemlich alles im Terrarium zu, wo sie drankommen. Und weil’s ihnen wohl Spaß macht, machen sie dass auch immer wieder. Am Ende ist dann alles weiß mit einer hoffentlich glücklichen Spinnen irgendwo da drin. Einrichtung dient also nur als Träger für Spinnseide.

Alle uns bekannten Dipluridae sind sehr hektisch und schnell. Sie scheinen einen etwas schnelleren Stoffwechsel als Vogelspinnen zu haben, weshalb sie etwas öfter gefüttert werden sollten.

Ischnothele caudata bleibt mit ca. 1,5cm recht klein und kann sehr gut zu mehreren gehalten werden.

Als Terrariengröße empfehlen wir 15 x 15 x 20 cm. Bei Gruppenhaltung mind. 30x30x30cm.
Dosen mit Öffnung von oben und Gaze im Deckel sind besser geeignet. Jungtiere können durch Lüftungsöffnungen oder offene Spalten entkommen.
Als Futter empfehlen wir für Jungtiere Drosophila und später Terflies oder Goldfliegen. Es werden aber auch kleine Heimchen und Grillen erbeutet. Die Futtertiere sollten in Relation zu Größe der Spinne stehen.
Es sollten Äste zum Klettern und einspinnen und etwas Laub am Boden vorhanden sein, so dass die Tiere für sie bevorzugte Bereiche annehmen können.